Grenchen/Schweiz, 17. Oktober 2016 – Josef Lorenz, Jahrgang 1966, zeichnet seit kurzem als neuer Leiter Qualitätsmanagement der etampa AG, des Schweizer Präzisionsherstellers für das Feinschneiden und Stanzen verantwortlich. Der ausgebildete Werkzeugmacher, Maschinenbautechniker und Qualitätsmanager, der über eine langjährige Branchenerfahrung unter anderem in der Stanztechnik und der Kunststoff-Spritztechnik verfügt, war in den letzten Jahren stets in leitenden Positionen bei namhaften Schweizer Zulieferfirmen tätig. Ein besonderes Augenmerk lag dabei seit langem auf den Bereichen Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung. Bei etampa zeichnet er darüber hinaus für die Themen Umweltmanagement, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz verantwortlich. Lorenz berichtet direkt an den CEO und Verwaltungsratspräsidenten Hans Rudolf Haefeli.

Die Geschichte der etampa ag

Gegründet 1945, hat sich etampa zu einem führenden, international agierenden Unternehmen in den Bereichen Stanzen und Feinschneiden entwickelt. Auf 7.200 qm Werksfläche unterhält etampa ein effizientes Engineering, einen leistungsstarken Werkzeugbau und eine modernst ausgerüstete Feinschneide- und Stanz-Produktion. etampa beschäftigt rund 100 Mitarbeiter, betreibt eine Verkaufs-Niederlassung in Illinois/USA und ist Mehrheitseigentümer in einem Joint Venture mit der etampa-metra a.s. in Blansko/Tschechien. etampa-Kunden kommen zu einem Grossteil aus der Automotive-Industrie, aus der Elektronik/Elektrotechnik, der Bau-Industrie und der Sicherheits- und Medizinaltechnik.

 

Hans Rudolf Haefeli, seit 1996 Mitglied im etampa Verwaltungsrat und seit 2010 als Präsident und Mehrheitsaktionär des Unternehmens tätig, zeichnet seit Mai 2016 nun auch als CEO der etampa ag mit Sitz im schweizerischen Grenchen im Kanton Solothurn verantwortlich.

Nach seiner kaufmännischen Ausbildung und einem Studium als Treuhänder mit eidgenössischem Fachausweis hat Haefeli früh leitende Funktionen bei einem Hersteller der Medizinaltechnik übernommen. 1987 gründete er die Reoplan Treuhand AG in Bern, deren Hauptaktionär und Delegierter des Verwaltungsrates er bis heute ist. Darüber hinaus hat Haefeli diverse weitere Verwaltungsrats- und Stiftungsratssitze inne, bei zwei Gesellschaften agiert er als Präsident des Verwaltungsrates. Als Mehrheitsaktionär und ebenfalls Präsident des Verwaltungsrates fungiert Haefeli auch bei der tschechischen etampa-metra as, einem Joint Venture mit der etampa ag.

Haefeli ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Rüttenen nahe Solothurn. In seiner knapp bemessenen Freizeit hält er sich gern in der Natur auf.

Kunden profitieren von Prozess-Know-how und technischer Expertise
Am Anfang eines Neuprojektes steht immer eine Zeichnung - in einem unterschiedlich frühen oder späten Produkt- oder Teile-Planungsstadium. Einige Kunden melden sich erst dann beim Hersteller, wenn die Produktentwicklung fast abgeschlossen ist, die weitaus meisten jedoch sind auf der Suche nach einem aktiven Co-Engineering und möchten die Stanz- und Feinschneide-Expertise von etampa in Anspruch nehmen.

Ideal ist es, wenn beide Seiten bereits in einem sehr frühen Entwicklungsstadium des zu fertigenden Teils miteinander sprechen, denn dann kommen der Input des Vor-Entwicklungs-Ingenieurs auf Seiten des Präzisionsherstellers und das Wissen der Produkt-Entwickler auf Kundenseite zusammen und können sich gegenseitig ergänzen. Sehr wichtig in der Kommunikation in dieser frühen Phase ist darüber hinaus der direkte Kontakt zwischen dem Vertrieb und kundenseitig dem Einkauf, zwischen Technik und Entwicklung und zwischen dem Qualitätsmanagement von Hersteller und Kunde.

etampa, ein Unternehmen im Folgeverbund
Beim Stanzen und beim Feinschneiden entstehen im Komplett-Schnitt oder mittels Folgeverbund-Technologie Stanz- und Feinschneideteile, deren Werkzeuge viele unterschiedliche Arbeitsschritte beinhalten und höchst präzise aufeinander abgestimmt sind. Höchst präzise aufeinander abgestimmt sind auch die einzelnen Schritte in der etampa Prozesskette. Mit anderen Worten: etampa selbst muss gewissermaßen von der ersten Zeichnung bis zum Abtransport der fertigen Teile durch die Spedition wie im Folgeverbund funktionieren, damit am Ende das Ergebnis stimmt.